Krampfadern, das Volksleiden schlechthin. Nicht nur ästhetisch ein Problem, oft auch medizinisch. Das Landeskrankenhaus Freistadt kann nun Betroffenen eine neue Behandlungsmethode anbieten, den sog. Varizen-Shaver.
Prim. Dr. Otto Reindl erklärt: „Durch eine nur millimetergroße Hautöffnung wird ein Lichtstab unter die Haut eingeführt, der die Venen im Durchlicht gut sichtbar macht. Über einen zweiten Schnitt gelangt ein motorbetriebener sog. Shaver an die kranke Vene, die dann fein zerstückelt und zugleich abgesaugt wird. Das Shaving geht innerhalb weniger Minuten vor sich und bringt dauerhaft gute Ergebnisse. Es eignet sich besonders gut für größere Konvolute, also Stellen wo sich besonders viele Krampfadern häufen.“

Neben dem Shaving wird seitens der Chirurgie am LKH Freistadt als weitere minimal invasive Methode die endoskopische Pervoransligatur angeboten. Diese kommt vor allem zum Einsatz, wenn die Haut am Unterschenkel schon geschädigt ist. Das sog. Stripping muß durchgeführt werden, wenn die Mündungsklappe der Stammvene nicht mehr abdichtet.
Terminvereinbarungen sind über die chirurgische Ambulanz des LKH Freistadt jederzeit möglich.