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Überleitungspflege

Überleitungspflege informiert, wenn Pflege zu Hause ein Thema wird

Ansprechpartner: DGKS Ruth Dorfer

telefon. Terminvereinbarung von Mo - Do von 7.30 - 9.00 Uhr

Telefon: 050 554 / 76 DW 22 140 E-mail: ueberleitungspflege.fr@gespag.at

 

Bei der Betreuung schwerkranker bzw. pflegebedürftiger Menschen stellt die Schnittstelle zwischen dem stationären und dem häuslichen Bereich ein Hauptproblem dar.

Häufig ist es notwendig, dass nach einem Akutereignis oder auch nach Verschlechterung einer bestehenden Erkrankung eine entsprechende Pflege zu Hause organisiert werden muss.

Viele Patienten sind auf sich alleine gestellt bzw. es fehlt ihnen oft die Information, die Zeit, die Kraft oder der Mut, sich ihr Leben den neuen Umständen entsprechend zu organisieren.
Aus diesen Gründen wurde die Überleitungspflege ins Leben gerufen, um eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus, Hausärzten, mobilen Diensten und Pflegeeinrichtungen anzustreben.

Auf Wunsch der Patienten bzw. Angehörigen oder nach einem Hinweis einer Station auf mögliche Probleme nach der Entlassung nimmt  Fr. Dorfer mit den Betroffenen bereits am Krankenbett Kontakt auf.
Bei diesen Gesprächen gilt es auszuloten, welche Beratung, Unterstützung und Begleitung die Patienten und deren Angehörige für die Zeit und nach der Entlassung brauchen, in der auch die Informationen der Ärzte und des Pflegedienstes mit einfließen.

Zeigt sich, dass Unterstützung von außen gewünscht wird, entwickelt Fr. Dorfer gemeinsam mit den Betroffenen die konkreten weiteren Schritte. Das reicht von der Vorbereitung der Wohnung und der zeitgerechten Anschaffung notwendiger Pflege- und Heilbehelfe bis hin zur Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt und der Organisation mobiler Betreuungsdienste.

Wichtig ist, dass die Patienten ihre Art der Betreuung frei wählen können.

Die Überleitungspflege soll also dazu beitragen, die Lebensqualität und den Genesungsverlauf unserer Patienten zu verbessern um nach der Entlassung eine Qualitätssteigerung anzustreben.